Hervorgehobener Artikel

Saas-Lösungen in der Cloud

In einer aktuellen Studie der Bitkom gibt es eine tolle Auflistung welche Saas-Lösungen mittlerweile in Unternehmen eingesetzt werden, ob diese für die Zukunft geplant oder zumindest diskutiert werden. Wer nicht weiß, was eine Saas-Lösung ist, der kann sich z.B. diesen cloudbasierten Webfilter für Unternehmen einmal ansehen. Die Bitkom Studie kommt zu dem Ergebnis, dass deutsche Unternehmen Saas-Anwendungen nutzen wollen.

Dabei liegt das Hauptinteresse auf Lösungen von Groupware, Telefonie, Collaboration und ERP. Cloud Security ist laut der Studie noch nicht so von Interesse, allerdings wird darüber am häufigsten diskutiert. Für Produkte wie Spamfilter oder Webfilter sieht die Zukunft also gar nicht so schlecht aus.

 

Bricking – Was Hersteller erfreut und Kunden verärgert

Die Digitalisierung bringt so einige Neuerungen in unser Leben – und das sind nicht nur positive. Diese unschöne Erfahrung musste nun auch ein Texaner machen, nachdem sein Smart-Home-Hub plötzlich und völlig unerwartet den Dienst quittierte. Was es damit auf sich hat, lest ihr in meinem heutigen Post.

Für die, die nicht wissen, was ein Smart-Home-Hub ist: Dabei handelt es sich um Kontrolleinheiten, die man auch als „vernetztes Haus“ bezeichnet. Mit ihnen lassen sich viele Dinge rund um das Haus einfach aus der Ferne steuern. Ob das nun die Heizung, die Rollläden oder der Rasensprinkler ist, ist dabei vollkommen egal.

Arlo Gilbert ist auch mehr oder weniger stolzer Besitzer eines solchen Produkts. Der US-Amerikaner hatte rund 300 Dollar für ein System des Startups „Revolv“ auf den Tisch gelegt. Doch diese Entscheidung bereut er jetzt, denn der Hersteller hat sein System einfach vollkommen eigenmächtig abgeschaltet. Der als „Bricking“ bezeichnete Vorgang hat sich mittlerweile etabliert, da das Gerät quasi über Nacht wortwörtlich zum Ziegelstein wird.

Doch warum das Ganze? Ganz einfach: Im digitalen Zeitalter herrscht die Unverbindlichkeit. Das heißt, dass der Hersteller einfach schnell ein neues Gerät auf den Markt wirft, ohne den Support für das Vorgängermodell fortzusetzen. Doch ohne Support und funktionstüchtige Software kann man mit den ultramodernen Geräten nun einmal nichts mehr anfangen, sie funktionieren schlichtweg nicht mehr. Die Folge: Der Kunde muss sich ein neues Gerät zulegen. Gut für den Hersteller, schlecht für den Kunden.

Gerade technikaffine User, die ständig die neusten Technik-Highlights kaufen sind besonders gefährdet. Denn Startups gehen entweder recht schnell den Bach runter und mit ihnen ihre Produkte oder aber sie können sich durchsetzen und werden verkauft, in diesem Fall wird die vorhandene Produktpalette aber auch recht schnell aufgeräumt. Das macht es unheimlich schwierig für den Konsumenten, zu erkennen, ob sich der Kauf eines Produkts auch tatsächlich lohnt oder ob er am Ende mit einem „Ziegelstein“ da steht.

Wikipedia in Buchform – Über 3000 Bände greifbares Wissen

Vielleicht kennt ihr sie noch, die Brockhaus Enzyklopädie. In Zeiten von Wikipedia und kostenlosem Wissen, das über das Internet jederzeit verfügbar ist, trifft man sie noch hier und da in verstaubten Wohnzimmerregalen und muffigen Büroaktenschränken an.

In Zeiten des Internets ist es einfach bequemer mal eben einen Begriff oder eine Frage in die Google-Suchleiste auf dem Smartphone oder Tablet zu tippen, als minutenlang ein mehrere hundert Seiten langes Buch durchzublättern. Jegliches Wissen ist längst digitalisiert und steht zum schnellen Ausdrucken bereit. Allein in der größten Online-Enzyklopädie Wikipedia haben sich mittlerweile 39,5 Millionen Artikel geballtes Wissen angehäuft, das sind mehr Artikel als Polen Einwohner hat. Doch warum den Spieß nicht einfach mal umdrehen und aus digital analog machen? – Das dachte sich zumindest der US-Amerikaner Michael Mandiberg. Der Künstler ist seit 2009 selbst Autor der „Mitmach-Enzyklopädie“, wobei ihn die Frage packte, was für einen Umfang sie überhaupt hat. Da sich unter kryptischen Gigabyte-Angaben kaum jemand etwas vorstellen kann, beschloss er das gesamte englischsprachige Wikipedia in einem Projekt zu visualisieren – und zwar in Buchform. Nachdem er alle Artikel ausgedruckt und gebunden hatte, stand Mandiberg vor unglaublichen 7.600 Bänden voller Menschheitswissen! Das entspricht ca. drei hohen Altbauwänden voller Bücher.

Eine US-amerikanische Universität bietet alle Bände in Ihrer Bibliothek an, was sicherlich ganz praktisch für Studenten ist, die die einzelnen Artikel akribisch durchforsten. Nervig ist allerdings, dass die Bücher bereits jetzt schon wieder veraltet sind. Außerdem ist die Wikipedia-typische Hyperlink-Struktur nicht vorhanden, was einen des Öfteren zum Blättern veranlasst.

Mandiberg geht es allerdings auch nicht darum, ob das ganze nun praktisch ist oder nicht. Sein Projekt soll nur auf Differenzen zwischen digitalen und analogen Wissen aufmerksam machen, was ihm denke ich mehr als gut gelungen ist!

Hier nochmal ein Video zur Veranschaulichung, allerdings digital und nicht als VHS 😉

 

Der Einfluss der Cloud

Durch die Einführung der Cloud bzw. der Services über die Cloud hat sich einiges geändert. IBM hat einmal Unternehmen befragt, die Webfilter und andere Services in der Cloud nutzen, wie sich drei bestimmte Faktoren durch die Einführung der Cloud geändert haben.

Beim Thema Mobilität gaben 49% an, dass sich durch die Cloud die Mobilität ihrer Mitarbeiter verbessert hat. 55% der Nutzer die befragt wurden sprechen von höherer Effizienz bei den Arbeitsabläufen und 25% der Anwender sagen, dass die Kosten durch den Einsatz der Cloud gesenkt wurden.11

Ihr seht, die Cloud ist im kommen.

Gibt es Sicherheit in der Cloud?

Über die Cloud wird im Moment bzw. schon seit längerem viel diskutiert und berichtet. Sind Daten in der Cloud sicher? Ist es sinnvoll für Unternehmen ihre IT-Services in die Cloud auszulagern? Wie sieht es mit der Verschlüsselung der Daten aus?

Nach einer aktuellen Umfrage haben mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen Angst, dass Cloud-Services nicht sicher sind und bestimmte Standards nicht einhalten. Konkrete Vorfälle gibt es bislang allerdings nicht. Ist somit die Angst unbegründet?

Die zwei Fragen, die den Unternehmen gestellt wurden sind folgende:

  1. Besteht in Ihrem Unternehmen Sorge bezüglich Datensicherheit bei der Nutzung von Cloud-Lösungen?
    Ja, antworteten 56%, nein 43%
  2. Gab es in Ihrem Unternehmen Compliance-Fälle im Zusammenhang mit dem Einsatz von Cloud-Anwendungen?
    Ja antworteten 8%, nein 85%, 7% wussten es nicht.

Ihr seht konkrete Fälle können nicht genannt werden.