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Bricking – Was Hersteller erfreut und Kunden verärgert

Die Digitalisierung bringt so einige Neuerungen in unser Leben – und das sind nicht nur positive. Diese unschöne Erfahrung musste nun auch ein Texaner machen, nachdem sein Smart-Home-Hub plötzlich und völlig unerwartet den Dienst quittierte. Was es damit auf sich hat, lest ihr in meinem heutigen Post.

Für die, die nicht wissen, was ein Smart-Home-Hub ist: Dabei handelt es sich um Kontrolleinheiten, die man auch als „vernetztes Haus“ bezeichnet. Mit ihnen lassen sich viele Dinge rund um das Haus einfach aus der Ferne steuern. Ob das nun die Heizung, die Rollläden oder der Rasensprinkler ist, ist dabei vollkommen egal.

Arlo Gilbert ist auch mehr oder weniger stolzer Besitzer eines solchen Produkts. Der US-Amerikaner hatte rund 300 Dollar für ein System des Startups „Revolv“ auf den Tisch gelegt. Doch diese Entscheidung bereut er jetzt, denn der Hersteller hat sein System einfach vollkommen eigenmächtig abgeschaltet. Der als „Bricking“ bezeichnete Vorgang hat sich mittlerweile etabliert, da das Gerät quasi über Nacht wortwörtlich zum Ziegelstein wird.

Doch warum das Ganze? Ganz einfach: Im digitalen Zeitalter herrscht die Unverbindlichkeit. Das heißt, dass der Hersteller einfach schnell ein neues Gerät auf den Markt wirft, ohne den Support für das Vorgängermodell fortzusetzen. Doch ohne Support und funktionstüchtige Software kann man mit den ultramodernen Geräten nun einmal nichts mehr anfangen, sie funktionieren schlichtweg nicht mehr. Die Folge: Der Kunde muss sich ein neues Gerät zulegen. Gut für den Hersteller, schlecht für den Kunden.

Gerade technikaffine User, die ständig die neusten Technik-Highlights kaufen sind besonders gefährdet. Denn Startups gehen entweder recht schnell den Bach runter und mit ihnen ihre Produkte oder aber sie können sich durchsetzen und werden verkauft, in diesem Fall wird die vorhandene Produktpalette aber auch recht schnell aufgeräumt. Das macht es unheimlich schwierig für den Konsumenten, zu erkennen, ob sich der Kauf eines Produkts auch tatsächlich lohnt oder ob er am Ende mit einem „Ziegelstein“ da steht.

Der Einfluss der Cloud

Durch die Einführung der Cloud bzw. der Services über die Cloud hat sich einiges geändert. IBM hat einmal Unternehmen befragt, die Webfilter und andere Services in der Cloud nutzen, wie sich drei bestimmte Faktoren durch die Einführung der Cloud geändert haben.

Beim Thema Mobilität gaben 49% an, dass sich durch die Cloud die Mobilität ihrer Mitarbeiter verbessert hat. 55% der Nutzer die befragt wurden sprechen von höherer Effizienz bei den Arbeitsabläufen und 25% der Anwender sagen, dass die Kosten durch den Einsatz der Cloud gesenkt wurden.11

Ihr seht, die Cloud ist im kommen.

Saas-Lösungen in der Cloud

In einer aktuellen Studie der Bitkom gibt es eine tolle Auflistung welche Saas-Lösungen mittlerweile in Unternehmen eingesetzt werden, ob diese für die Zukunft geplant oder zumindest diskutiert werden. Wer nicht weiß, was eine Saas-Lösung ist, der kann sich z.B. diesen cloudbasierten Webfilter für Unternehmen einmal ansehen. Die Bitkom Studie kommt zu dem Ergebnis, dass deutsche Unternehmen Saas-Anwendungen nutzen wollen.

Dabei liegt das Hauptinteresse auf Lösungen von Groupware, Telefonie, Collaboration und ERP. Cloud Security ist laut der Studie noch nicht so von Interesse, allerdings wird darüber am häufigsten diskutiert. Für Produkte wie Spamfilter oder Webfilter sieht die Zukunft also gar nicht so schlecht aus.